Wie man sowas leicht herstellen kann, wird hier erklärt:
- Man sammelt eine Handvoll Moos, schabt sie von bemoosten Flächen ab und säubert dieses von anderem organischen Zeug (alte Blätter oder anderes (Un-)Kraut).
- das Moos wird in eine flache Schale gegeben und mit leichtem Druck mit etwas Wasser zerkleinert. Ziel ist eine möglichst homogene flüssige Masse zu erhalten.
- optional: das zerkleinerte Moos in eine Flasche geben, halb mit Wasser auffüllen und kräftig schütteln.
- mit dieser flüssigen Masse vorsichtig die frische Erde wässern.
- optional: das Gießwasser enthält winzige Moospflanzen. man kann damit den unteren Ansatz des Stammes oder herausragender Wurzeln gießen und es wird auch hier ein feines Moospolster entstehen.
- Ein paar Monate später, spätestens zur nächsten Vegetationsperiode ist das Moospolster fertig.
Die Vorteile sind hauptsächlich ästhetischer Natur: selbst bei frisch umgepflanzten Bäumen kann man so schnell ein älteres Aussehen und eine dramatischere Szene erschaffen. Das Moos gilt auch als Schutz vor Wärme und Kälte.
Nachteile gibt es auch, und die Methode sollte mit Bedacht benutzt werden: Moos deckt die obere Erdschicht ab. Es blockiert auch den Feuchtigkeitsweg zur Erde hin. Selbst das Gießen ist schwerer, denn das Moos gibt nur Wasser weiter, wenn es selbst durchtränkt ist.
Mit einer kleinen Schere lässt sich das Moos jedes Jahr flach schneiden und es wird schnell feiner.

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